Interesse an Auroville?
Die Studienreise nach Auroville war für alle Beteiligten ein voller Erfolg und bekommt das Prädikat "wiederholenswert". Wir hatten eine begeisterte Gruppe und Oliver, unser Tour-Guide hat uns fach-, sach- und ortskundig während der gesamten Zeit begleitet. Und genau das war auch wichtig, denn er hat uns die Orientierung vor Ort stark erleichtert und wir kamen wesentlich schneller mit der fremden Kultur und den Gepflogenheit klar. Wer also auch mal diese außergewöhnliche Stätte in Südindien erleben möchte, ist bestens beraten, das nicht auf eigene Faust zu unternehmen.
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kann viele Tipps geben und mit Oliver bekannt machen. Einen kleinen Reiseführer bzw. Bericht über unsere Studienreise können Sie ebenfalls bei uns anfordern bei
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Auroville ist zwar eine Stadt, allerdings nicht nach unseren Vorstellungen.
Es sieht dort so aus: Überall Wald und Grün. Hier ein Gästehaus, dort das Rathaus, irgendwo das Besucherzentrum, zwischendrin mal wieder ein Projekt mit den verschiedenen Gebäuden und Anlagen. Egal wo man sich befindet, man sieht meist keine Nachbargebäude. Alles ist verbunden durch meist unbefestigte rote Wege. Die Erde dort ist überall rot. Das ganze Gebiet erstreckt sich auf über 20 km² und als Transportmittel eignet sich ideal das Motorrad oder Moped. Wir haben viele Kilometer damit zurückgelegt, sehr viel gesehen und Spaß dabei gehabt.
Insgesamt haben wir über 10 Projekte besichtigt, die indische Gastfreundschaft genossen und auch das Leben in den Dörfern kennengelernt.
Die Projekte, die wir uns angesehen haben, befassen sich u.a. mit Aufbauhilfe der vom Tsunami zerstörten Dörfer, sie bringen der indischen Bevölkerung Arbeit (Bekleidung, Handwerk, Pflanzungen, Bau etc.), unterrichten Kinder und Jugendliche, forschen im Bereich nachhaltiger Landwirtschaft, alternativer Baumaterialien und Energie- und Wassergewinnung.
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| Was könnte das sein? | Aus solchen Altpapierschnippseln entstehen Körbe, Übertöpfe, Untersetzer und mehr. Alles Unikate! |
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| Einheimische stellen Musikinstrumente her. Junge Menschen der Initiative „weltwärts“ unterstützen dabei. |
Fröhliche Kinder in den Dörfern haben ihren Spaß daran, sich in unserer Digitalkamera zu sehen |
Wenn man bedenkt, dass noch 1970 der Landstrich im Süden Indiens wüstenähnliches Gebiet war ohne Baumbestand und staubtrocken, so betrachtet man erstaunt die urwaldähnliche Bewaldung und die ertragreiche Landwirtschaft. Auch das ist ein Ergebnis erfolgreicher Projektarbeit: Aufforstung, Samenzucht, Landwirtschafts-Forschung, Aufbau von Wasserreservoiren.
Die Arbeit der Projektverantwortlichen, die wir kennenlernen durften, ist wahrlich nicht einfach. Sie kämpfen ständig um finanzielle Mittel und um personelle Unterstützung. Sie sind hochengagiert und betreiben die Projekte mit großer Ernsthaftigkeit zum sozialen Wohl aller. Das war sehr beeindruckend. Viele Jugendliche aus der ganzen Welt verbringen Wochen oder Monate in Auroville und helfen in einem Projekt ihrer Wahl.
Übrigens organisiert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gemeinsam mit Auroville International Deutschland e.V. die Initiative „weltwärts“ für junge Menschen, die für ein Jahr in einigen der von uns besuchten Projekten arbeiten. Das ist ein in unseren Augen sehr lohnenswertes Konzept. Nach der Rückkehr halten die Teilnehmer Vorträge in Deutschland.
Bilder kann man sich hier anschauen.








