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Green IT – Kostenlose Fachberatung über Fördermöglichkeiten

 

Green IT reduziert Kosten und Emmissionen So gut wie jedes Unternehmen setzt IT-Geräte ein wie Computer, Monitore, Drucker, Telefone. Kaum jemand kennt aber dafür die Kosten.

Die Studie des Borderstep-Instituts im Auftrag des BITKOM ermittelte in 2008 für die rund 2,2 Millionen installierten Server in Deutschland Stromkosten von rund 1,1 Milliarden EURO. Alleine die Server und zentrale IT-Systeme von kleinen Verwaltungen und Mittelständlern mit je bis zu 250 Mitarbeitern verbrauchten rund 3,6 Terrawattstunden. Das bedeutet Energiekosten von 400 Millionen EURO! 

Was also tun?

Bei Kühlschränken und Waschmaschinen achten wir längst auf Verbrauch und Emissionsreduzierung. Bei der IT ist das noch nicht selbstverständlich und außerdem geht eine Umstellung erst mal ganz schön ins Geld. Aber hierfür gibt es Förderprogramme!

Kaum ein Unternehmen nutzt aber die Förderungen für Green IT. Warum? Meist aus Unkenntnis, manche fühlen sich aber auch überfordert und allein gelassen bei der Beantragung auf eine Fördermaßnahme.

Nun haben das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) zusammen mit der KfW Bankengruppe und der BITKOM das Green IT Beratungsbüro beim BITKOM eingerichtet. Unternehmen, Behörden und Organisationen können sich dort kostenlos beraten lassen und die Mitarbeiter helfen herstellerneutral und kompetent bei der Ideenfindung, Planung, Durchführung und Kommunikation von Green IT Projekten insbesondere bei der Findung der passenden Förderprogramme.

Es gibt zum Beispiel den "Sonderfond Energieeffizienz für KMU", der 80% der Kosten für einen Energieberater übernimmt, der Green IT-Potenziale im Unternehmen ermittelt.

Oder die Spitzenförderung im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms. Aufwendungen aus dem Green IT Projekt werden hier in der Regel mit einem Zinszuschuss vom BMU zu einem Darlehen der KfW-Bankengruppe in Höhe von bis zu 70% der förderfähigen Kosten unterstützt.

Bei der Breitenförderung im Rahmen des ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramms fördert die KfW sehr unbürokratisch die Finanzierung von allgemeinen Umweltschutzmaßnahmen sowie Energieeffizienzmaßnahmen von KMU und KU.

Im Rahmen der Beratungsförderung werden der gewerblichen Wirtschaft Zuschüsse für qualifizierte und unabhängige Energieeffizienzberatungen in kleinen und mittleren Unternehmen über die KfW gewährt. 

Hier steckt enormes Sparpotenzial. Lassen Sie sich also in jedem Fall beraten!

Der Förderschwerpunkt „IT goes green“ ist jedoch nicht auf die Förderung einzelner Elektronik-Komponenten ausgerichtet, sondern zielt darauf ab, energie- und materialeffiziente Gesamtsysteme der IKT-Nutzung in verschiedenen Anwendersektoren zu initiieren, um so systemische Lösungen zu finden, die in der Regel höhere Ressourceneffizienzgewinne erbringen.

Übrigens: Bei der CeBIT 2010 ist green IT angesagt.

 

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