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Verhaltenstrainer Essen

Der Verhaltenstrainer Essen unterstützt Sie, Ihre Ernährungsgewohnheiten umzustellen.

Egal, ob Sie abnehmen wollen oder ob sie sich einfach bewusster und gesünder ernähren wollen; die Essgewohnheiten umzustellen, bedeutet in den seltensten Fällen, einfach einen Schalter umzulegen. Es geht darum, geeignete Verhaltensweisen zu finden und diese so lange zu praktizieren, bis sie in Fleisch und Blut übergehen.

Mit dem Verhaltenstrainer haben Sie ein Werkzeug, mit dessen Hilfe Sie Ihre bereits zu verbuchenden Erfolge messen, aber auch Ihre Schwachstellen sichtbar machen können. Durch die täglich durchzuführende Abfrage haben Sie die Möglichkeit kontinuierlich an den für Sie relevanten Themen zu arbeiten. Basierend auf der Entwicklung eines persönlichen Lernplans handeln Sie zielstrebiger und können somit Ihre Eigenmotivation steigern.

Den Verhaltenstrainer finden Sie in unserem Online-Shop .

Foto: pixelio.de, Rainer Sturm

Gesundheitsmanagement

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Burnout in der IT

Die Relevanz von Burnout

Eine Reihe von Suiziden bei France Telekom, aufsehenerregende Todesfälle, sowie viele Studien rücken die Gesundheitssituation der Arbeitswelt ins Rampenlicht. Eine Studie des Instituts Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen zeigt die problematischen Arbeitsverhältnisse in der IT-Branche auf und erklärt damit die hohen Zahlen des Burnout in einer solch jungen Arbeitsbranche. Die Studie belegt, dass rund 40 Prozent der IT-Fachkräfte trotz abwechslungsreicher Arbeit und Top-Bezahlung, an den typischen Burnout-Symptomen leiden.

Unter dem Begriff Burnout versteht man den ständigen Prozess des Aufzehrens der physischen und psychischen Reserven, als auch das Gefühl durch die Arbeit erschöpft, ausgebrannt und ausgelaugt zu sein.

Charakteristische Frühindikatoren für das Burnout-Syndrom sind übermäßige Müdigkeit, Schlafstörungen sowie Energielosigkeit, Magenbeschwerden, Demoralisierung, eine erhöhte Dünnhäutigkeit, Zynismus und Gleichgültigkeit.

Ursachen in der IT

Gründe, die die IT-Fachkräfte an ihre Grenze bringen oder sogar bis zu einem Zusammenbruch führen können, sind physische, seelische und gesellschaftliche Überforderung, zeitliche Überlastung, andauernd Arbeitsverdichtung und dauerhafte Konfliktsituationen.

Zur physischen, seelischen und gesellschaftlichen Überforderung gehören ein kaum vorhandenes Privatleben, falsche Arbeitsweisen, fehlende Überprüfung der eigenen Arbeit. Hinzu kommt das Problem, dass Aufsteiger in neue Posten, oft eine unzureichende oder überhaupt keine Einweisung in die neuen Arbeitsgebiete bekommen und Probleme mit der Rollenfindung haben.

Die zeitliche Überlastung wird durch lange Arbeitszeiten,Zeitdruck und dem Zwang der permanenten Verfügbarkeit ausgeübt.

Die andauernde Arbeitsverdichtung  ist vor allem ein Problem der mobilen IT-Berater, die meist Vermittler zwischen Unternehmen und Privatleuten sind und so von zwei Seiten bombardiert werden oder deshalb viel reisen müssen. Besonders gefährdet sind auch IT-Manager, die parallel an mehreren Projekten arbeiten, da hier Druck entsteht, durch die Überschneidung von Terminen und somit eine individuelle Koordination erforderlich ist.

Dauerhafte Konfliktsituationen sind  Personalabbau und damit die Angst um den Arbeitsplatz, kontinuierliche Neuerungen, erhöhte Leistungsanforderungen, Wandel der betrieblichen Sozialordnungen, Paradoxien neuer Managementkonzepte sowie der Zerfall der Einigkeit und mangelnde Fairness am Arbeitsplatz. Außerdem verlieren sie den Expertenstatus, durch eine andauernde Standardisierung von Produkten und Prozessen der Softwareentwicklung. Somit befinden sich die IT-Fachleute stetig im  einem "System der permanenten Bewährung“.

Maßnahme zur Vorbeugung

Um dem Burnout bei ersten Anzeichen entgegen zu wirken ist das Wichtigste, dass der Arbeitnehmer einen physischen und psychischen Ausgleich schafft, indem er während des Arbeitstages einmal das Büro verlässt, regelmäßige, kurze Pausen macht, Puffer im Terminkalender einplant und "private Inseln" schafft, die arbeitsfrei bleiben. Außerdem ist es wichtig sich auf eine Arbeit zu konzentrieren, nämlich die, die höchste Priorität hat, denn man kann immer nur eine Sache nach der anderen erledigen und es ist unmöglich jedem zu entsprechen. Ein große Hilfe sind auch Gespräche mit Familie, Freunden und Kollegen; im Zweifelsfall sogar mit einem Arzt. Allerdings helfen die individuellen Anstrengungen nichts, wenn die Voraussetzungen im Betrieb nicht passen.

Daher ist es genauso wichtig, dass Firmen mithelfen dem Burnout-Syndrom vorzubeugen, indem sie fest geregelte Arbeits- und Pausenzeiten einführen, eine intakte innerbetriebliche Verständigung gewährleisten, um Schwachstellen im Arbeitsprozess, erschwerende und entspannende Faktoren festzustellen, eine angemessene Arbeitsplatzgestaltung anbieten, Information zu Führungsgrundsätzen, zur Kommunikationsgestaltung und zum Umgang mit Veränderungen am Arbeitsplatz herausgeben, mehr Unterstützung durch Führungskräfte sicherstellen, die Chance für Arbeitnehmer Fristen und Arbeitsmenge zu beeinflussen und dass Urlaube  im selben Jahr genommen werden. Konkret könnten Firmen zum Beispiel Vorsorgeuntersuchungen oder Sportprogramme anbieten, um so eine wirksame Work-Life-Balancezu garantieren.

Früherkennung

Arbeiter in leitenden Positionen sollten daher zum Beispiel erhöhte Krankheitszeiten als Frühwarnsignal verstehen und entsprechende Erneuerungen einführen. Wenn keine konkreten Ideen bestehen, wie das Arbeitsklima verbessert werden kann, besteht die Möglichkeit, sich Hilfe bei externe Experten zu holen, zum Beispiel bei Wirtschafts- und Arbeitspsychotherapeuten, Arbeitspsychologen usw., oder sich Arbeitspapiere aus dem Internet holen. Diese Arbeitspapiere gibt es zum Beispiel für die IT-Branche vom  Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) an der Universität Duisburg-Essen, welche Strategien für einen präventiven Gesundheitsschutz in der IT enthalten.

Wenn das Burnout-Syndrom einmal diagnostiziert wird, hat das schwerwiegende Folgen für Arbeitnehmer, als auch für die Firmen. Für das Unternehmen bedeutet dies  einen Arbeitsausfall von Minimum 4 Wochen, meist aber 6 - 12 Monate. Dies bedeutet für das Unternehmen enorme Kosten. Außerdem steht für Schlüsselpositionen oft  kein Ersatz zur Verfügung.

Doch auch für den Betroffenen bringt diese Diagnose, unter Anderem gesellschaftspolitische Probleme durch den langen Arbeitsausfall mit sich. Zudem ist eine Psychotherapie und oftmals begleitend eine medikamentöse Behandlung nötig. Im schlimmsten Fall können sogar organisches Leiden vorliegen.

Wird Burnout nicht erkannt, führt dies zu Depressionen und kann im Selbstmord enden.

Fehlernährung

 

Allgemeines

Wie aus einer Studie hervorgeht, hat das Problem der Fehlernährung nichts mit den Entwicklungsländern zu tun, auch in den Industrieländern spielt die Fehlernährung eine immer größere Rolle. Fehlernährung ist der Überbegriff von Mangelernährung und Überernährung. Mangelernährung bedeutet, dass dem Körper aus verschiedenen Gründen nicht genügend Grundnährstoffe, dazu gehören Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße (Proteine), Nahrungsfasern (Ballaststoffe), Vitamine, Spurenelemente und Elektrolyte (Mineralstoffe), zur Verfügung gestellt werden. Dadurch können Zellen, Gewebe und Organe des Körpers nicht mehr optimal funktionieren, was zu einer Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten in diesen Bereichen führen kann. Auch übergewichtige Menschen können an Mangelbeschwerden leiden. Das Übergewicht wird meist durch eine länger andauernde Überflutung des Körpers mit Nahrung verursacht. Dies heißt jedoch nicht, dass alle wichtigen Nahrungsbestandteile zu sich genommen werden. Festgestellt wird die Fehlernährung meist durch einen Arzt, der daraufhin meistens eine Ernährungsumstellung mit dem Patienten erarbeitet und/ oder Präparate aus der Apotheke empfiehlt.

Ursachen

Eine Fehlernährung tritt auf, wenn aus unterschiedlichen Gründen über einen längeren Zeitraum eine zu kleine Menge einzelner oder mehrerer Nahrungsbestandteile mit der Nahrung aufgenommen wird und dadurch der Baustein-Bedarf des Körpers nicht vollständig gedeckt werden kann. Einige der  Ursachen für die Entstehung einer solchen Fehlernährung können sein: falsches Ernährungsverhalten, finanzielle und gesellschaftliche Aspekte, Veränderungen im Alter, Krankheiten und Medikamente mit einem erhöhten Bedarf oder Verlust von Nahrungsbestandteilen sowie körperliche und geistige Beeinträchtigungen.

Nicht nur bei Krankheiten ist der Bedarf bestimmter Grundnährstoffe erhöht, auch Kinder und Jugendliche im Wachstum, stillende und schwangere Frauen sowie Menschen mit starker körperlicher Belastung oder unter Stress haben einen höheren Bedarf  von bestimmten Nahrungsbestandteilen.

Mögliche Beschwerden

Die Beschwerden einer Fehlernährung hängen davon ab, wie lange die Fehlernährung schon besteht und welche Nahrungsbestandteile dem Körper fehlen. Eher selten ist eine Mangel  von Kohlenhydraten, Fetten und/oder Eiweißen. Viel häufiger besteht eine mangelnde Zufuhr von Vitaminen, Spurenelementen und/oder Elektrolyten.

Ein Mangel an Eiweißen und Kohlenhydraten führt zu einem Mangel an Energie, was sich zum Beispiel durch Unterzuckerung mit Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen, Schwächegefühl, sinkender Konzentrationsfähigkeit und Sehstörungen bemerkbar macht.

Ein Mangel an Fetten kann  Sehstörungen, Muskelschwäche, Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit, Hauterkrankungen, gestörter Wundheilung, Verfettung der Leber, vermehrter Anfälligkeit für Infekte, Wachstumsverzögerungen und Blutarmut mit Blässe, Leistungseinbuße, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Atembeschwerden hervorrufen.

Außerdem fehlen bei diesem Mangel auch die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K.

Ein Mangel an Nahrungsfasern (Ballaststoffen) bewirkt Verdaungsprobleme wie Verstopfung oder Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts.

Ein Mangel  an einzelnen oder mehreren Vitaminen, Spurenelementen und/oder Elektrolyten können verschiedenste Veränderungen an Gewebe und Organen des Körpers durch das Fehlen der Bausteine (=Vitamine, Spurenelemente, Elektrolyte) hervorgerufen werden.

 Bei einer Überernährung kann es zu Diabetes, Bluthochdruck, Erkrankungen an Muskeln und Gelenken, Störung beim Fettstoffwechsel, Herzkrankheiten, Schlaganfall und Erkrankungen der Gallenblase kommen.

 Die häufigsten Mangelerscheinungen sind Blässe, Schwäche, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit und Antriebsarmut.

 Ein großes Problem, das auch aus der Fehlernährung resultiert ist die Übersäuerung.

Essen gegen Stress

 

Das wohl bekannteste Mittel gegen Stress, Gereiztheit und Unzufriedenheit sind Süßigkeiten und vor allem Schokolade. Da gibt es den Griff in die Süßigkeitenschublade nachdem der Chef mit der Arbeit nicht zufrieden war, ein Kollege eine wichtige Vorarbeit nicht fertig bringt, das Telefon ununterbrochen klingelt und man eigentlich in einer halben Stunde nach Hause gehen wollte. Doch Schokolade oder Süßes befriedigt uns nur über einen sehr kurzen Zeitraum. Also was können wir tun, um unseren Stress dauerhaft mit Hilfe von Essen unter Kontrolle zu bringen?

Um uns aktiv und wohl zu fühlen, brauchen wir vor allem die Vitamine B1, B2, B6, B12 und Vitamin C sowie die Stoffe  und Magnesium.

Mit am wichtigsten in der Ernährung sind die Kohlenhydrate. Sie sollten mit ca. 2/3 den Hauptanteil der Nahrung einnehmen. Kohlenhydrate fördern Serotonin sowie Glykogen, welches wichtig für den Blutzucker ist. Aus diesem ziehen wiederum die Hirnzellen ihre Energie. Fehlt dieser Treibstoff, lassen die Aufmerksamkeit, Konzentration, Reaktionszeit und Assoziationsfähigkeit schnell nach. Daher ist es wichtig das Hirn kontinuierlich mit kohlenhydrathaltigen Snacks, wie Joghurt mit frischem Obst, zu versorgen.

Auch Äpfel sind ein „entstressender“ Snack zwischendurch. Sie enthalten Vitamin C und Kalium, welches auch für bessere Nerven und gute Laune sorgt. Alternativ sind Paprikaschoten, Zitrusfrüchte oder Kiwis, auch sie enthalten viel Vitamin C.

Für die harten Zeiten ist immer eine handvoll Nüsse zu empfehlen. Egal ob Mandeln, Pistazien, Erd- oder Walnüsse, sie alle enthalten Vitamin B, welches die Stresshormone hemmt. Viel Vitamin B enthalten auch Joghurt, Eier, Pilze, Produkte aus Vollkorn und Sonnenblumenkernen.

Sonnenblumenkerne, Hülsenfrüchte, Weizenkeime, Dörrobst, Bierhefe, Spinat, Brokkoli, Avocado und Bananen enthalten außerdem viel Magnesium, das auch als Anti-Stress Mineral bekannt ist.Zudem tragen Bananen und Haferflocken zur Produktion von Melatonin (= Schlafhormon) bei, denn auch ein  ruhiger Schlaf ist wichtig für den Stressabbau.

Der größte Feind der Stresshormone sind die Omega-3-Fettsäuren. Sie können die Ausschüttung von Cortisol und Adrenalin bremsen. Enthalten sind diese Fette reichlich in Lachs, Hering, Makrele oder Thunfisch. Thunfisch füllt auch noch die Phosphorspeicher des Körpers, was ein Langzeitschutz vor Depressionen ist. Eine Alternative zum regelmäßigen Fischessen sind Fischölkapseln (in der Apotheke erhältlich).

Grüne Blätter fördern B-Vitamine und damit die Produktion von den Wohlfühlhormonen (Serotonin, Dopamin, Noradrenalin); das Molkeprotein regt die Serotoninherstellung an und eine Avocado kann durch ihren hohen Fettgehalt auch die Nerven beruhigen. Wenn einen nun doch ab und an die Süßigkeitensucht überfällt, der sollen Sie lieber zur dunklen Schokolade greifen, denn diese macht schneller satt und die Polyphenole im Kakao haben eine schützende Wirkung für die Blutgefäße. Um dem Stress entgegen zu wirken ist auch frische Luft, ausreichend Wasser und bewusstes Essen nötig.

 Stress kann nicht nur zu kleinen Sünden wie dem Griff zur Süßigkeit führen, sondern auch eine Fehlernährung hervorrufen.

Wolfgang Nolte

“Wahre Lebensqualität entsteht - wenn Gesundheit und Technik zueinander finden.”  „Grüne EDV“ ist mittlerweile schon vielen bekannt. Damit gemeint ist EDV, die mit Energie und Rohstoff-Ressourcen verantwortlich umgeht. „Wo bleibt bei der Diskussion eigentlich der Mensch?“ fragt sich der EDV- und Telekommunikationsexperte Wolfgang Nolte. Er sucht und findet Lösungen, wie die schädlichen Auswirkungen von Elektrosmog und Ausdünstungen vermieden werden können. Gleichzeitig ist er tätig in Beratung und Vertrieb von Produkten der memon-Umwelttechnologie.

 

Wenn Sie sich beraten lassen, Ihren Arbeitsplatz ausmessen, Strahlung verringern und Störfelder harmonisieren wollen, wenden Sie sich bitte an:

 

Gesundheit & Technik Wolfgang Nolte Weindl-Lenz Str. 6a 83727 Schliersee 08024-474465-0  wnolte@WN-GuT.de

 

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Floating - eine außerordentliche Möglichkeit der Entspannung

Es war einer dieser trüben, nasskalten Tage, an denen man am liebsten in den Süden entfliehen will. Da machte ich mich kurz entschlossen auf nach Ozeanien. Ozeanien ist eine Wohlfühloase mit karibischen Ambiente und liegt im Herzen von Holzkirchen, Oberbayern.

Als Vorbehandlung gab es eine 15-minütige, audiovisuelle Entspannungssitzung. In einer bequemen Liege ließ ich mich von angenehmer Musik aus dem Kopfhörer berieseln. Zusätzlich erhielt ich Lichtimpulse aus einer speziellen Brille. Die Kombination von Musik und Lichtreizen beeinflusst die Gehirnströme und führt - wie Untersuchungen belegen - zu einer tiefen Entspannung, Stressreduktion und verbesserter Lernfähigkeit. Während andere mir schon von der wohltuenden Wirkung berichtet hatten, fand ich die Lichtreize anfangs ein wenig unangenehm. Langsam kam ich dann aber mit den Lichtreizen besser zurecht und stellte mir vor, diese Lichtreize würden meine Augen massieren. Auch  wenn diese Vorbehandlung nicht durchgängig ein Genuss war, fühlte ich mich am Ende sehr wohl, in einem positiven wachen Entspannungszustand.

Somit war ich also gut vorbereitet auf die Hauptattraktion Ozeaniens, das Floatarium (to float bedeutet schweben, schwimmen). Das Floatarium ist ein circa 2,5 auf 2,5 Meter großes Salzwasserbecken. Die Salzkonzentration ist hoch genug, dass man - ähnlich wie im toten Meer - ohne jegliche Bewegung vom Wasser getragen wird. Den Boden, der nur 27 cm unter der Wasseroberfläche ist, berührt man dabei nicht. Wasser- und Lufttemperatur betragen 34,5 Grad, was der Hauttemperatur im entspannten Zustand entspricht. Der Raum ist zudem von Geräuschen abgeschirmt und als Lichtquelle gibt es einen künstlichen Sternenhimmel, den man als geübter "Floater" aber ausschaltet. Für den Körper gibt es somit im Floatarium keine Wärme, keine Kälte, keinen Druck einer Unterlage, keine Geräusche, kein Licht. Es gibt von außen praktisch nichts, auf das er reagieren müsste. Er kann sich also komplett entspannen und auf die internen Regerationsprozesse konzentrieren.

Nach einer schönen, warmen Dusche stieg ich also ins Floatarium, machte die Türe zu und war alleine im angenehm warmen Wasser. Da ich mich im Wasser generell wohl fühle, schaltete ich auch schnell Unterwasser-Musik und Licht aus. Das Liegen im und auf dem Wasser ist herrlich, noch viel schöner als in der Badewanne, wo das Wasser anfangs zu warm ist und dann schnell kalt wird. Ich versuchte zu erahnen wo am Körper der Übergang zwischen Wasser und Luft ist. Außer an den Wangen spürte ich es aber nicht. Ich schwebte einfach irgendwo, wie schwerelos. Zu meiner Verwunderung merkte ich nach einiger Zeit, dass ich meinen Kopf viel zu weit nach oben streckte und damit meinen ohnehin verspannten Nacken noch weiter strapazierte. Also tauchte ich meinen Kopf ein wenig tiefer ins Wasser und versuchte, auch die letzten Muskelanspannungen zu ent-spannen. Das gelang recht gut und so konnte ich ein wenig experimentieren: ich versuchte zu erahnen, wo im Becken ich schwebte. Auch stellte ich mir vor, dass ich mich um meine eigene Achse drehe oder um meinen Schwerpunkt rotiere. Und plötzlich war ich weg, weg in einer traumlosen, ganz tiefen Entspannung. Ohne eine Vorstellung darüber, wie lange ich so tief entspannt war, wurde ich langsam wieder munter, als sanfte Musik an mein Ohr drang.

Wieder beim Duschen empfand ich, dass sich die Haut glatter anfühlte als sonst. Noch etwa eine Woche nach dem Floaten konnte ich übrigens in dieser Hinsicht mit dem glatten Kinderpopo meines Sohnes fast konkurrieren. Anders als nach einer Stunde Schlaf war ich nach dem Floaten und Duschen schnell wieder völlig wach. Allerdings hatte ich in den darauf folgenden Tagen ein erhöhtes Schlafbedürfnis, das vermutlich auf die angeregten Regenerationsprozesse zurückzuführen war.

Fazit: Gerade Menschen, die Wasser mögen, werden das Floating sehr genießen. Womöglich erfordert es anfangs ein wenig Überwindung, sich auf etwas Ungewohntes einzulassen. Wem dies gelingt, für den ist das Floating wahrscheinlich die effektivste Möglichkeit, zu einer sehr tiefen Entspannung zu kommen.

Einige wissenschaftlich belegte Effekte in Kurzform:

Es gibt mittlerweile 50 Jahre Erfahrung und wissenschaftliche Forschung zum Floating. Als Erfinder und Entwickler gilt der bekannte amerikanische Gehirn- und Delphinforscher Prof. Dr. med. John C. Lilly. Er fand heraus, dass die Abschirmung von Außenreizen ("sensorische Deprivation") zu einer Tiefenentspannung führt, die wiederum eine ganze Reihe von positiven Effekten mit sich bringt. Seine und auch andere Studien berichten z.B. von:

 

·   Abbau von Stresshormonen und erhöhte, lang anhaltende Stressresistenz

 

·   Lösung von Muskelverspannungen

 

·   Verbesserung von Hautproblemen

 

·   Natürliche Entschlackung und Gewichtsreduktion

 

·   Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und Lernleistung

 

·   Regulierung des Blutdrucks schon nach einer Anwendung spürbar

 

·   Stärkung der Abwehrkräfte und Beschleunigung der Selbstheilungsprozesse    besonders nach Sportverletzungen, Brüchen, Operationen etc.

 

·   Linderung von Schmerzen bei Bandscheibenvorfällen, Gelenkbeschwerden, Rheuma,   Zerrungen und Verstauchungen, Ischias, Hexenschuss

 

·   Behebung von Schlafstörungen, Nervosität, Platzangst; Überwindung von Blockaden,    Ängsten, Depressionen, Traumata möglich

 

·   Unterstützung bei Meditation, Autogenem Training und Superlearning

 

·   Steigerung des Wohlbefindens durch Produktion von Glückshormonen

Das Floating kann ich sehr empfehlen für alle Stressgeplagten, sportlich Aktive, Künstler, Manager, Schwangere und alle, die sich zwischendurch etwas Gutes gönnen wollen. Manche behaupten, eine Stunde Floating sei im Erholungseffekt vergleichbar wie eine Woche Urlaub.

Noch Fragen? Schreiben Sie mir gerne, wenn Sie noch Fagen haben, z.B. zur Hygiene, zur Erlernbarkeit von Entspannung usw. Ich werde versuchen, Sie zu beantworten oder an Experten weiterzugeben (redaktion@smarterlife.de).  

Bildnachweis: A. Dürmaier, Ozeanien GmbH

 

Die ursprünglichen Qi Gong Übungen der Shaolin Mönche gehen zurück auf den indischen Mönch und Krieger Bodhidharma. Er wurde 470 n.Chr. als Sohn des indischen Königs Sughanda geboren und war der 28. Nachfolger Buddhas. Bodhidharma gilt als Begründer des Chan-Buddhismus (besser bekannt als ZEN-Buddhismus).

In jungen Jahren verließ er sein Land und fuhr mit dem Schiff nach China, überquerte den Himalaya in die nördlichen Provinzen, wanderte zuerst nach Südchina und dann an den Kaiserhof der Liang-Dynastie. Anschließend ließ er sich 523 n. Chr. wieder im Norden in der Provinz Henan nieder. Hier befand sich auch das sagenumwobene Shaolin-Kloster, in dem er der Legende nach eine vom Mahayana-Buddhismus abgeleitete Philosophie der Selbst-betrachtung lehrte, den Chan-Buddhismus.

Der kleine Medicus

Der zwölfjährige Junge Nano hat einen Alptraum. Er träumt, dass sein Hund blutend und hinkend von ihm wegläuft. Damit er dem Hund helfen kann, falls so etwas eines Tages tatsächlich geschehen sollte, beschließt er, Arzt zu werden. Er will aber nicht warten, bis er erwachsen ist, sondern sofort mit seinem Vorhaben beginnen. Er will lernen, Menschen und Tieren zu helfen, gesund zu werden oder besser noch zu bleiben.

Er hat gute Voraussetzungen, denn seine Omi Rosa ist eine gute Lehrerin in Sachen Naturheilverfahren. Sie erzählt ihm viel über alte Hausmittel. Die Omi verfährt nach dem Prinzip von leicht nach schwer. Sie setzt erst einmal sanfte Hausmittel ein und wartet die Reaktion des Körpers ab. Sie beobachtet, ob die Selbstheilungskräfte ausreichen oder ob &

 

Ein Freund Nanos hat in der Schule einen Sportunfall. Nano begleitet ihn zum Arzt, der abklärt, was genau am Knöchel des Freundes verletzt ist. Durch dieses Ereignis lernt Nano Dr. X kennen, der ihm den aktuellen Wissensstand der Medizin vermittelt. Die freakige Assistentin von Dr. X hat ein Gerät erfunden, durch das abenteuerliche Reisen durch den menschlichen Körper möglich sind.

M.O.B.I.L.I.S. - Deutschlands großes und erfolgreiches Abnehmprogramm

Das Abnehmprogramm M.O.B.I.L.I.S.  richtet sich an Abnehmwillige mit einem BMI zwischen 30 und 40. Es basiert auf einer dauerhaften Ernährungsumstellung und einem gezielten Bewegungskonzept. Die Teilnehmer werden von einem hoch qualifizierten Trainer-Ärzte-Team angeleitet und unterstützt.

M.O.B.I.L.I.S. ist ein erfolgreiches interdisziplinäres Schulungsprogramm zur Therapie der Adipositas und assoziierter Risikofaktoren. Sein Name bedeutet: multizentrisch organisierte bewegungsorientierte Initiative zur Lebensstiländerung in Selbstverantwortung.

M.O.B.I.L.I.S. ist eine Initiative des Universitätsklinikums Freiburg und der deutschen Sporthochschule Köln.

Nähere Informationen gibt es unter http://www.mobilis-programm.de/ Hinweis: Um zu erfahren, ob es auch in Ihrer Nähe eine Gruppe gibt, klicken Sie auf den Menüpunkt "Standorte".

 Foto: www.pixelio.de, Clara Diercks

 

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