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Ernährung

Übersäuerung

Übersäuerung entgegenwirken

Die Übersäuerung des Körpers ist eine typische Volkskrankheit unserer Zeit. Schätzungen zufolge sind etwa 80 Prozent aller Europäer übersäuert. Die Übersäuerung ist eine Folge von Stress und Fehlernährung. Ebenso gilt die Übersäuerung als Grund für eine geringe Stress-Resistenz. Dadurch entsteht leicht ein Teufelskreis.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema lohnt, denn ein ausgeglichener Säure-Base-Haushalt ist die Voraussetzung für gesundheitliches Wohlbefinden und beugt Krankheiten vor.

Ursachen der Übersäuerung

Mangelnde Bewegung insbesondere an der "frischen Luft" führt zu einer verminderten Durchblutung und Sauerstoffversorgung im Gewebe. Dagegen verursacht zu viel Bewegung (z.B. Leistungssport) ebenfalls eine lokale Übersäuerung durch das Laktat (Milchsäure). Es kommt also wie immer im Leben auf das rechte Maß an.

Quelle: pixelio.de, Günter HavlenaWeitere Ursachen sind: Stress, akute und chronische Krankheiten die zusätzlich das System negativ beeinträchtigen und natürlich die Ernährung.

Säurebildende Nahrungsmittel sind Fleisch, Fisch, Wurst, Milch, Joghurt, Käse, Eier, Weißmehlprodukte, Zucker, zuckerhaltige Nahrungsmittel, Kaffee oder Alkohol. Auch chemische Lebensmittelzusatzstoffe, Nikotin,  Zahngifte wie Quecksilber, Palladium etc und Umweltbelastungen tragen zur Übersäuerung stark bei.

„Negativer“ Stress, Angst, negative Gedanken führen zu bestimmten Hormonausschüttungen und Regulationen im Körper, die als Folge davon auch den Säure-Basen-Haushalt beeinflussen.

 

Folgen der Übersäuerung

Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Stressanfälligkeit und Leistungsabfall sind oft die ersten Anzeichen einer Übersäuerung.

Der pH-Wert des Blutes muss in einem engen Bereich, leicht basischen Bereich zwischen 7,35 und 7,45 gehalten werden. Bei niedrigerem pH-Wert könnten die roten Blutkörperchen den Sauerstoff nicht anlagern, bei leicht erhöhtem wäre die Sauerstoffabgabe an die Zellen erschwert. Um diese Aufgabe in einem übersäuerten Körper zu lösen, bleibt oft nichts anders übrig, als Mineralien wie etwa das Calcium aus den Knochen zu lösen. So kann eine säurebildende Ernährung und Lebensweise das Osteoporose-Risiko deutlich erhöhen.

Die Haut reagiert auf Übersäuerung des Organismus mit saurer Schweißproduktion. Dies führt, zusammen mit der ebenfalls vermehrten Aminosäurenausscheidung im Schweiß zu Hautreizungen, Haut-pH-Veränderungen, toxischen Reaktionen der Haut. Ekzeme, allergische Hautreaktionen und Hautempfindlichkeiten sind oft Folgen der Übersäuerung.

Das Bindegewebe gilt im Stoffwechsel als Ver- und Entsorger. So dient es als Säurepuffer. Überschüssige Säuren werden im Bindegewebe abgelagert. Das verhärtete Gewebe wird vor allem bei Frauen als Cellulite sichtbar.

Zudem holt sich der Körper auch Basen aus Knorpel, Sehnen, Zähnen und dem Haarboden.Quelle: pixelio.de, Beler/ Havlena

Entsprechend vielfältig sind die Beschwerden und Krankheiten, die der Übersäuerung zugeschrieben werden: Schwächung des Immunsystems, Haarausfall, Probleme mit der Wundheilung, Diabetes, Rheuma, Gicht, Arthritis, Allergien, Krebs.

 

Diagnose

Ob Sie übersäuert sind, können Sie leicht selbst feststellen. Sie benötigen dazu einen pH-Teststreifen, den Sie in den Urinstrahl halten. Im Normalfall sollte Ihr Urin morgens leicht sauer (pH-Wert 6,5 bis 6,8), mittags neutral (pH-Wert 7) und abends leicht basisch (pH-Wert über 7) sein. Liegen dagegen auch die im Tagesverlauf gemessenen Werte im sauren Bereich, spricht alles für eine Übersäuerung. Da die pH-Werte schwanken können, empfiehlt sich ein Testzeitraum von mindestens einer Woche.

Abhilfe

Quelle: pixelio.de, Niko KorteDie wichtigste Maßnahme ist eine Umstellung der Ernährung. Dies bedeutet Vermeidung von säurebildenden Lebensmitten (Zucker und Süßigkeiten, Weißmehlprodukte, Fleisch, Fisch, Kuhmilchprodukte, gehärtete Fette, Tiefkühlgerichte und Konserven) und ein Vorzug für basische Lebensmittel (Gemüse, Obst, Salat, Kartoffeln, Kräuter und Sojaprodukten).

Regelmäßige und maßvolle körperliche Bewegung bildet den Grundstein für eine gesunde Verdauung. Diese wiederum bietet denalt besten Schutz vor Übersäuerung, hilft aber auch einem bereits übersäuerten Organismus zurück zum richtigen Gleichgewicht. Denn nur ein gesunder Verdauungstrakt garantiert die vollständige Ausscheidung überschüssiger Säuren. Diese kann weitergehend durch eine Darmreinigung unterstützt werden. Säuren verlassen aber nicht nur über die Ausscheidungsorgane den Körper, sondern werden auch über die Haut ausgeschwitzt. Dieses Organ kann man gut durch basische Hautpflege in Form von Duschen, Bädern und Masken unterstützen und zugleich vor weiterer Säurebelastung schützen. Mit einer Kombination aus basenreicher Ernährung, ausreichender Bewegung und der passenden Hautpflege stellt sich schließlich auch die gesunde Säure-Basen-Balance wieder ein, und das innere und äußere Wohlbefinden kehrt zurück.

Natürlich ist für den Stoffwechsel auch wichtig, dass Sie genügend trinken. Empfohlen werden täglich mindestens 1,5 Liter hochwertiges Quellwasser, stilles Wasser oder Leitungswasser.

Außerdem helfen angemessener Schlaf, Ruhe, Ausgeglichenheit und positive Gedanken.

Übung „Persönlicher Aktionsplan gegen Übersäuerung“

Welche Maßnahmen ergreife ich sofort?

Welche Maßnahmen plane ich für einen späteren Zeitpunkt (z.B. für den nächsten Urlaub)?

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Die optimierte Mischkost optimiX®

altDie optimierte Mischkost optimiX® wurde vom Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund (FKE) Anfang der 1990er Jahre entwickelt als Konzept für die gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen. Sie wird laufend mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Kinderernährung abgeglichen.
Bei der optimierten Mischkost handelt es sich keineswegs um ein starres Diätkonzept. Vielmehr bietet sie einen flexiblen Rahmen, der es ermöglicht, dass auch die ganze Familie von der gesunden Ernährung profitiert und dabei noch Freude am Essen hat.

Regelmäßige Mahlzeiten im Kindes- und Jugendalter können eine gute Ernährungsqualität fördern und bei der Prävention von Übergewicht helfen. Um einen alltagstauglichen Speiseplan hinsichtlich Nährstoffgehalt und Zusammensetzung zu entwerfen, müssen praktische Kriterien wie die typischen Geschmacksvorlieben von Kindern und Jugendlichen, traditionelle Mahlzeitenmuster und das saisonale Lebensmittelangebot berücksichtigt werden.

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Die F.X.Mayr-Kur

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Die F.X.-Mayr-Therapie ist ein naturheilkundliches Kurverfahren. Sie dient der Gesundheitsförderung und "Entschlackung" und wurde nach ihrem Erfinder Franz Xaver Mayr (1875-1965) benannt. Sie basiert auf  den so genannten drei "S":

• Schonung des Darms (Darmschonung)

• Säuberung des Darms (Darmsäuberung)

• Schulung des Darms (Darmschulung)

Die Durchführung einer Mayr-Kur wird zur Prophylaxe und Heilung bei Zivilisations- und Stoffwechselerkrankungen sowie bei Alltagsleiden empfohlen:  Allergien, Entzündungen von Leber, Gallenblase und Magenschleimhaut;  Rheumaerkrankungen, Herz-Kreislauf-Probleme,  Venenleiden,  Nieren- und Gallensteine,  Arteriosklerose,  Osteoporose, 

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Verhaltenstrainer Essen

altDer Verhaltenstrainer Essen unterstützt Sie, Ihre Ernährungsgewohnheiten umzustellen.

Egal, ob Sie abnehmen wollen oder ob sie sich einfach bewusster und gesünder ernähren wollen; die Essgewohnheiten umzustellen, bedeutet in den seltensten Fällen, einfach einen Schalter umzulegen. Es geht darum, geeignete Verhaltensweisen zu finden und diese so lange zu praktizieren, bis sie in Fleisch und Blut übergehen.

Mit dem Verhaltenstrainer haben Sie ein Werkzeug, mit dessen Hilfe Sie Ihre bereits zu verbuchenden Erfolge messen, aber auch Ihre Schwachstellen sichtbar machen können. Durch die täglich durchzuführende Abfrage haben Sie die Möglichkeit kontinuierlich an den für Sie relevanten Themen zu arbeiten. Basierend auf der Entwicklung eines persönlichen Lernplans handeln Sie zielstrebiger und können somit Ihre Eigenmotivation steigern.

Den Verhaltenstrainer finden Sie in unserem LQ-Shop http://www.lqscouts.de/shop .

Foto: pixelio.de, Rainer Sturm

 

Agavendicksaft - hohe neutrale Süßkraft

Agave_120.jpgDie Agave wächst in den trockenen und heißen Regionen der Erde und  gehört zu den Liliengewächsen. Der Agavensirup wird aus der "blauen Tequila Agave" gewonnen. Sie wird vorwiegend in Mexiko zur Herstellung von Tequila angebaut.

Um Agavensaft als Süßungsmittel zu nutzen, wird dieser in Edelstahlbehältern auf einen Wassergehalt von 23-25 Prozent eingekocht. Es entsteht ein Dicksaft, dessen Kohlenhydratanteil zu mehr als 90% aus Fruktose und aus weniger als 10% Glukose besteht. Seine Süßkraft ist 1,2mal so intensiv wie die von Haushaltszucker.

Der bernsteinfarbene Agavendicksaft zeichnet sich durch eine hohe, neutrale Süßkraft aus. Er verstärkt das Aroma von Speisen und ist gut löslich in kalten und warmen Substanzen. Die Konsistenz ist sirupartig. Aus diesem Grund ist er ein ideales Süßungsmittel für heiße und kalte Getränke, (z.B. Biolimonade) und Speisen sowie für Backwaren, Desserts, Müslis u.s.w. Infolge der geringen Kristallisationsneigung ist er ebenfalls für die Herstellung von Marmeladen und Gelees gut geeignet.

Agavendicksaft ist ein natürliches, alternatives Süßungsmittel und aufgrund des hohen Fruchtzuckergehaltes auch bestens für Diabetiker geeignet.
Erhältlich ist er im gut sortierten Naturkostfachhandel.

Foto: www.pixelio, Günther Schad

 

 

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