Smarte Menschen, (c) Fotolia, khc

Bei der Frage, wie unsere Visionen und Ziele unser Leben beeinflussen, werden immer wieder zwei Studien zitiert:

Yale Campus, Bildquelle: Stefan  / pixelio.de1953 wurden an der Yale-Universität alle Abgänger des Jahrgangs über Ihre langfristigen Ziele befragt. Nur 3 % hatten überhaupt langfristige Zielvorstellungen.

20 Jahre später ergab eine Befragung derselben Personen, dass die zielbewussten 3 % gesünder waren, sie führten auch bessere Beziehungen und fühlten sich glücklicher und zufriedener. Als quantitativ messbarer Fakt ergab sich: diese 3% verfügten über einen Anteil von 95 % am gesamten Vermögen dieses Jahrgangs.

1979 wurde an der Havard Universität für Absolventen der Wirtschaftsfakultät ermittelt:
87 % hatten keine klaren Ziele, sondern höchstens vage Vorstellungen wie etwa "es soll mir gut gehen" und "ich will Spaß haben"
13 % hatten Ziele und Pläne, wobei nur 3 % diese Ziele schriftlich gemacht hatten mit einem genauen Aktionsplan.

1989 wurden diese Personen wieder befragt. Die Resultate waren sehr deutlich:
Die 10 % mit Zielen in ihren Köpfen verdienten 2 mal soviel wie die anderen 87 %.
Die 3 % mit schriftlichen Zielen und Aktionsplänen jedoch verdienten mehr als die anderen 97 % zusammengenommen.

Andere Studien ergaben immer wieder ähnliche Ergebnisse. Seither wird die schriftliche Zielformulierung immer wieder empfohlen und geradezu propagiert. Dabei geht es jedoch weniger um den formalen Akt des Ausschreibens, sondern um die intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Zielvorstellungen sowie die konsequente Planung und Umsetzung.