Smarte Menschen, (c) Fotolia, khc

Wenn in Gruppen Entscheidungen anstehen, entwickelt sich häufig eine Dynamik, die schnell zu Uneinigkeit, Streit und verfahrenen Situationen führen kann. Diese Tendenz zum Dissen liegt aber weniger daran, dass viele Menschen die geborenen Streithähne sind – sie ist systembedingt und liegt an den Mängeln der üblichen und bekannten Entscheidungsmethoden.

Es geht aber einfacher und besser. Wie, das verrate ich Ihnen anhand eines einfachen Beispiels:

Angenommen, Sie möchten mit insgesamt 7 Personen einen gemeinsamen Nachmittag gestalten. Dies kann private Gründe haben oder als Teamevent gedacht sein. Aus der letzten Aktion dieser Art wissen Sie, dass die Meinungsbildung schwierig war. Eine Person brachte einen Vorschlag ein. Sofort wurden Bedenken geäußert: zu teuer, zu wenig spannend, zu anstrengend usw.

Gehen Sie daher diesmal wie folgt vor:

Schritt 1: Sammeln Sie Vorschläge

Schritt 2: Bewerten Sie in die einzelnen Vorschläge (Widerstandswerte 0 bis 10)

Schritt 3: Überprüfen Sie das Ergebnis lt. Schritt 2

Schritt 4: Gelangen Sie zu einer abschließenden Entscheidung