Lebensrollen – Zielvorstellungen

von | 7. Mai. 2018

Lebensrollen – Zielvorstellungen

Vermutlich haben Sie für die nächsten Monate schon einige Vorhaben und Ziele. Ihre Überlegungen hierzu können Sie systematisieren, indem Sie Sie überlegen, welche Lebensrollen Sie bekleiden und welche Zielvorstellungen Sie damit verbinden.

Lebensrollen:
Anstatt Lebensrollen sagen manche auch Lebenshüte oder Lebensbereiche. Gemeint sind damit Bereiche, die Sie gedanklich voneinander trennen und in denen Sie unterschiedlich agieren. Ihren Eltern gegenüber (Rolle Kind) verhalten Sie sich vermutlich etwas anders als im Beruf.
Im Zusammenhang mit Zielen sind nicht alle Rollen relevant, sondern nur die, die Sie aktiv gestalten wollen. Einige Beispiele hierfür sind:

– Arbeitnehmer/in oder freie/r UnternehmerIn
– Partner/in
– Vater/Mutter
– Funktionsträger in einem Verein, in einer Partei oder einer anderen Gruppierung
– Ihr persönlicher Fitness- und Gesundheitsmanager

Die meisten Menschen nehmen mindestens 3 bis 4 solcher Rollen ein, viele können aber auch 7 und mehr Rollen voneinander abgrenzen. Einerseits ist es sehr schön, ein buntes und facettenreiches Leben zu haben. Mit zunehmender Anzahl von Lebensrollen wächst aber auch die Gefahr der Verzettelung. Und es können Interessenkonflikte zwischen den einzelnen Rollen auftreten. Bringen Sie daher die Ihre Rollen in eine Reihenfolge, die Ihrer persönlichen Gewichtung entspricht.

Zielvorstellungen:
Wie soll Ihr Leben in 5 oder 10 Jahren aussehen? Machen Sie sich ruhig einmal die Mühe und malen Sie sich die Zukunft aus, wie sie sein soll. Sie können dies entspannt auf einem Sofa liegend machen, indem Sie sich auf eine kleine Phantasiereise begeben. Oder Sie geben sich einfach eine Weile einem Tagtraum hin. Denken Sie dabei an jede Lebensrolle. Sie werden möglicherweise feststellen, dass sich die Wichtigkeit der einzelnen Rollen in Zukunft verschieben wird.
In jedem Falle sollten Sie den Inhalt Ihrer Vorstellungen schriftlich festhalten. Fixieren Sie Ihre Gedanken in der Gegenwart. Zum Beispiel: „Wir schreiben das Jahr 2024, ich bin … Jahre alt. Ich lebe zusammen mit … in … usw.“.

Leiten Sie nun ab, was dies für Ihre Ziele 2019 bedeutet. Welche Weichen möchten Sie in diesem Jahr stellen? Was möchten Sie bis Ende des Jahres gelernt oder erledigt haben? Auf welche (Teil-) Erfolge möchten Sie zurückblicken?

 

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